Es beginnt in aller Regel mit: “Es war einmal vor langer, langer Zeit...”
Niemals wird eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Dingen benannt.
Es heißt immer “viele Tage” oder “nach langer Zeit” usw.
Auch die Schönheit der Prinzessin z.B. wird niemals genau beschrieben, so daß sie sich der Zuhörer immer so vorstellen kann, wie er die schöne Prinzessin sieht.
Wird doch einmal eine Person beschrieben, so hat das einen symbolischen Wert, wie z.B. “so schwarz wie  Ebenholz, so rot wie Blut, so weiß wie...”
Im Märchen gibt es immer eine ganz  genaue Abfolge: der Held, die Heldin wird vorgestellt, er/sie trennt sich vom Bisherigen, geht in die Welt hinaus, erlebt etwas, lernt dazu, wird klüger und weiser und bringt am Ende diese Entwicklung zu einem positiven Abschluß.
Was auch das Ziel jeder Entwicklung jedes Menschen im  Ursprung ist. Das Böse, das Problem, die Schwierigkeit, der Stolperstein wird “bestraft”, in dem Sinne, daß es nun überwunden ist, als solches nicht mehr vorkommt und keinen Schaden mehr anrichten kann.

Aber natürlich gibt es auch andere Erklärungsversuche dafür was ein Märchen ist.
2. Ebenso sagt man nämlich, daß alles im Märchen Wirklichkeit ist, denn das Märchen ist uralt und somit kann man davon ausgehen, daß es sowohl Riesen ( siehe Kontinent Atlantis), als auch Zwerge gegeben haben könnte. Ebenso wie Drachen als Wesen existiert haben könnten und womöglich mehr sind als eine alte Erinnerung an die Dinosaurier.

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