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Es beginnt in aller Regel mit: “Es war einmal vor langer, langer Zeit...” Niemals wird eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Dingen benannt. Es heißt immer “viele Tage” oder “nach langer Zeit” usw. Auch die Schönheit der Prinzessin z.B. wird niemals genau beschrieben, so daß sie sich der Zuhörer immer so vorstellen kann, wie er die schöne Prinzessin sieht. Wird doch einmal eine Person beschrieben, so hat das einen symbolischen Wert, wie z.B. “so schwarz wie Ebenholz, so rot wie Blut, so weiß wie...” Im Märchen gibt es immer eine ganz genaue Abfolge: der Held, die Heldin wird vorgestellt, er/sie trennt sich vom Bisherigen, geht in die Welt hinaus, erlebt etwas, lernt dazu, wird klüger und weiser und bringt am Ende diese Entwicklung zu einem positiven Abschluß. Was auch das Ziel jeder Entwicklung jedes Menschen im Ursprung ist. Das Böse, das Problem, die Schwierigkeit, der Stolperstein wird “bestraft”, in dem Sinne, daß es nun überwunden ist, als solches nicht mehr vorkommt und keinen Schaden mehr anrichten kann. |
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